
Für Menschen, die sich selbst besser verstehen und Handlungsspielräume entwickeln möchten.
Du befindest Dich in einem diskriminierungssensiblen und inklusiven Raum, in dem unterschiedliche Lebensrealitäten willkommen sind.
Erfahrungen prägen Sichtweisen.
Sichtweisen prägen Identität.
Ausdruck macht sie sichtbar.
Das Spannungsfeld zwischen Erfahrungen, Beziehungen und gesellschaftlichen Einflüssen prägt Dein Selbstbild, Deine Sichtweisen, Dein Erleben und Deine Entscheidungen. Hier setzt Dramatherapie an: Wir machen Zusammenhänge durch kreativen Ausdruck sichtbar. Reflektieren das Erleben. Erkunden Handlungsoptionen und Sichtweisen.
Dramatherapie verbindet Verstehen mit Erfahrung. Durch spielerisches Erkunden und kreativen Ausdruck werden Themen und innere Prozesse fass- und erlebbar gemacht. Perspektiven und Handlungs(-Spiel)räume werden im geschützten Rahmen erforscht, erprobt und erweitert. Erkenntnisse können sich dadurch nachhaltig auf allen drei Ebenen verankern - kognitiv, emotional und körperlich.
In der «so-tun-als-ob-Wirklichkeit» bleibt die emotionale Beteiligung erhalten, während gleichzeitig eine kontrollierte Distanz zu belastenden Inhalten gewahrt wird.
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Dramatherapie ist ein international anerkannter Beruf, gilt in der Schweiz als Fachgebiet der Kunsttherapien und ist Krankenkassen anerkannt.
Die Ausbildung und Berufsausübung ist klar geregelt und orientiert sich an hohen fachlichen und ethischen Standards, welche u.a. von der Dachorganisation der Schweizer Berufsverbände für Therapien mit künstlerischen Medien (OdA ARTECURA) sichergestellt wird.
Durch den Schweizerischen Berufsverband Dramatherapie sind wir mit der European Federation of Dramatherapy sowie der World Alliance of Dramatherapy international vernetzt.
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Welche Menschen begleite ich?
Ich begleite Menschen, die ihr eigenes Erleben verstehen möchten.
Menschen, die sich mit belastenden Erfahrungen, psychischen Krisen oder wiederkehrenden Mustern auseinandersetzen möchten.
Und Menschen, die neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten entwickeln möchten.
Dramatherapie eignet sich für Menschen aller Altersgruppen, unabhängig von kulturellem Hintergrund, Geschlechtsidentität oder Lebensform. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Ausdrucksformen wie Rollenarbeit, szenisches Spiel, Improvisation, Geschichten, narrative und projektive Verfahren sowie körperorientierte Methoden. Sprache stellt keine Barriere für die Teilnahme dar! Theatererfahrung ist dafür nicht erforderlich.
Ich verstehe Therapie als Prozess. Du bringst Deine Geschichte, Deine Prägungen, Deine Sichtweisen und Deinen Ausdruck mit. Ich meine therapeutische Fachlichkeit, Erfahrung und Perspektive. Gemeinsam erkunden wir, was prägt, was trägt und was sich verändern kann.
Wobei begleite ich Menschen?
Wenn’s stockt …
Blockaden lösen, Ängsten begegnen.
Wenn alte Muster Regie führen …
Beziehungsgeschichten durchschauen – und das Skript neu schreiben.
Wenn Gedanken kreisen und Gefühle drängen …
Ordnung finden, Ausdruck geben, durchatmen.
Wenn die Wurzeln rufen …
Der eigenen Herkunft begegnen und verstehen, was trägt.
Wenn das Leben laut wird …
Wege finden im Umgang mit Belastung, Überforderung, Veränderung.
Wenn neue Rollen entstehen …
Übergänge gestalten, Abschiede und Neuanfänge würdigen.
Wenn Unsicherheit bremst …
Selbstzweifel ins Licht holen und Handlungsmöglichkeiten ausprobieren.
Wenn Worte nicht reichen …
Im Spiel ausdrücken, was sich sagen will.
Wenn du dich anders fühlst …
Vielfalt spüren, einen sicheren Raum finden, den eigenen Rhythmus erkunden.
Wenn du spürst, da steckt mehr …
Eigene Stärken (wieder)entdecken.
Wenn Veränderung lockt …
Sich ausprobieren, die Rollen des Lebens kennenlernen.
Wenn Vergangenes nachhallt …
Traumatische Erfahrungen behutsam anschauen und Sicherheit im Jetzt finden.
Wenn du dein Anliegen hier nicht wiederfindest …
Die eigene Szene in den Raum bringen.
Was sind die Spielräume der Dramatherapie?
Im kreativen Prozess öffnet sich der Raum für Ausdruck und Wandel. Dramatherapie nutzt diesen Raum als Erfahrungsfeld zwischen innerer und äußerer Welt – als Brücke zwischen der Wirklichkeit des Spiels und der Wirklichkeit des Alltags.
Es können neue Rollen, Sichtweisen und Verhaltensweisen erprobt werden. Das im Spiel Erlebte wirkt über die Bühne hinaus: Es stärkt Selbstwahrnehmung, emotionale Regulation und kreative Handlungskompetenz im Alltag.
Kreatives Handeln fördert neuronale Verknüpfungen und unterstützt flexible Denk- und Gefühlsprozesse. So wird das schöpferische Tun zu einem Ort der Integration – zwischen Körper und Geist, Emotion und Handlung, Vorstellung und Wirklichkeit.
Die Methodenvielfalt in der Dramatherapie ist gross, sodass jede*r den eigenen Zugang zur Auseinandersetzung mit Themen, die im Fokus stehen, findet. Wir unterscheiden zwischen drei Bereichen:
Embodiment: Der Körper als Ausdrucksmittel und zentrales Instrument für Selbstwahrnehmung und Selbstregulierung. Hierzu dienen beispielsweise gezielte Körperübungen, Atem, Sinneswahrnehmungen, Bewegung als freies Ausdrucksmittel etc.
Projektion: Situationen, Themen, Gedanken und Gefühle nach aussen in eine greifbare Form bringen oder Metaphern als Brücke nutzen. Techniken dazu sind Figurenwelten, Installationen, Malen/Gestalten, Musik, Schreiben, Geschichten etc.
Rolle: In Rollen schlüpfen, um sich in verschiedene Perspektiven und Kontexte hineinzuversetzen und Möglichkeiten auszuprobieren. Durch Rollenspiele, Improvisation, Ritual, über die Stimme und diverse Theatertechniken wie beispielsweise Playbacktheater.
„Dramatherapie ist ein aktiver, erfahrungsorientierter Ansatz zur Förderung von Veränderung. Durch Geschichtenerzählen, projektives Spiel, gezielte Improvisation und Performance werden die Teilnehmenden eingeladen, gewünschte Verhaltensweisen einzuüben, Beziehungsfähigkeit zu erproben, ihre Lebensrollen zu erweitern und flexibel zwischen ihnen zu wechseln sowie die Veränderung zu verkörpern, die sie selbst sein und in der Welt sehen möchten.“ Nisha Sajnani, PhD, RDT-BCT, Direktorin des Dramatherapie-Programms in der New York University