Ausdruck. Prozess. Wandel.

Dramatherapie eröffnet Dir einen kreativen Weg, um Themen zu

erforschen, mit dir selbst in Verbindung zu treten und Wandel zu

erleben.

creanda bietet den Raum für das,

was entstehen will.

Dein inneres Erleben bekommt Form und Ausdruck. 

Was ist Dramatherapie

 

Dramatherapie ist ein therapeutisches Angebot, in dem es um das spielerische Erkunden von inneren Themen durch Handlung und Ausdruck geht. Nebst dem Gespräch geschieht die Auseinandersetzung in der Dramatherapie immer durch das kreative Tun, wodurch Themen und innere Prozesse fass- und erlebbar werden. So können sich Erkenntnisse nachhaltig auf allen drei Ebenen verankern - kognitiv, emotional und körperlich. 

In der «so-tun-als-ob-Wirklichkeit» bleibt die emotionale Beteiligung erhalten, während gleichzeitig eine kontrollierte Distanz zu belastenden Inhalten gewahrt wird. Perspektiven und Handlungs(-Spiel)räume werden im geschützten Rahmen erforscht, erprobt und erweitert. 

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Dramatherapie ist ein international anerkannter Beruf, gehört in der Schweiz zum Bereich der Kunsttherapien und ist Krankenkassen anerkannt. 

Die Ausbildung und Berufsausübung ist klar geregelt und orientiert sich an hohen fachlichen und ethischen Standards, welche u.a. von der Dachorganisation der Schweizer Berufsverbände für Therapien mit künstlerischen Medien (OdA ARTECURA) sichergestellt wird.

Durch den Schweizerischen Berufsverband Dramatherapie sind wir mit der European Federation of Dramatherapy sowie der World Alliance of Dramatherapy international vernetzt.

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Wer sind die Hauptdarstellenden in der Dramatherapie?

Dramatherapie eignet sich für Menschen aller Altersgruppen, unabhängig ihres kulturellen oder sozialen Hintergrunds. Kommunikation ist in der Dramatherapie zentral, Sprache stellt jedoch keine Barriere für die Teilnahme dar! Zudem ist keine Theatererfahrung nötig, um an Dramatherapie teilzunehmen.  

Das Angebot richtet sich an alle, die Veränderung erleben, neue Perspektiven gewinnen oder innere Prozesse sichtbar machen möchten. creanda versteht sich als Raum, in dem dramatherapeutische Mittel Grenzen weiten und neue Welten entstehen lassen. Ein Ort, um über das Gewohnte hinauszudenken und spielerisch Neues zu erproben.

Du bist Hauptdarsteller*in Deines Stücks. Ich begleite dich als Zuschauerin, Nebendarstellerin und Regieassistentin – während du gestaltest, erforschst und ausprobierst. 

 

Welche Szenen beinhaltet die Dramatherapie?

Wenn’s stockt …
Blockaden lösen, Ängsten begegnen.

Wenn alte Muster Regie führen …
Beziehungsgeschichten durchschauen – und das Skript neu schreiben.

Wenn Gedanken kreisen und Gefühle drängen …
Ordnung finden, Ausdruck geben, durchatmen.

Wenn die Wurzeln rufen …
Der eigenen Herkunft begegnen und verstehen, was trägt.

Wenn das Leben laut wird …
Wege finden im Umgang mit Belastung, Überforderung, Veränderung.

Wenn neue Rollen entstehen …
Übergänge gestalten, Abschiede und Neuanfänge würdigen. 

Wenn Unsicherheit bremst …
Selbstzweifel ins Licht holen und Handlungsmöglichkeiten ausprobieren.

Wenn Worte nicht reichen …
Im Spiel ausdrücken, was sich sagen will.

Wenn du dich anders fühlst …
Vielfalt spüren, einen sicheren Raum finden, den eigenen Rhythmus erkunden.

Wenn du spürst, da steckt mehr …
Eigene Stärken (wieder)entdecken.

Wenn Veränderung lockt …
Sich ausprobieren, die Rollen des Lebens kennenlernen.

Wenn Vergangenes nachhallt …
Traumatische Erfahrungen behutsam anschauen und Sicherheit im Jetzt finden.

Wenn du dein Anliegen hier nicht wiederfindest …

Die eigene Szene in den Raum bringen.

 

Was sind die Spielräume der Dramatherapie?

Im kreativen Prozess öffnet sich der Raum für Ausdruck und Wandel. Dramatherapie nutzt das Spiel als Erfahrungsfeld zwischen innerer und äußerer Welt – als Brücke zwischen der Wirklichkeit des Spiels und der Wirklichkeit des Alltags.

Im geschützten Raum können neue Rollen, Sichtweisen und Verhaltensweisen erprobt werden. Das im Spiel Erlebte wirkt über die Bühne hinaus: Es stärkt Selbstwahrnehmung, emotionale Regulation und kreative Handlungskompetenz im Alltag.

Kreatives Handeln fördert neuronale Verknüpfungen und unterstützt flexible Denk- und Gefühlsprozesse. So wird das schöpferische Tun zu einem Ort der Integration – zwischen Körper und Geist, Emotion und Handlung, Vorstellung und Wirklichkeit.

 

Die Methodenvielfalt in der Dramatherapie ist gross, sodass jede*r den eigenen Zugang zur Auseinandersetzung mit Themen, die im Fokus stehen, findet. Wir unterscheiden zwischen drei Bereichen:

Embodiment: Der Körper als Ausdrucksmittel und zentrales Instrument für Selbstwahrnehmung und Selbstregulierung. Hierzu dienen beispielsweise gezielte Körperübungen, Atem, Sinneswahrnehmungen, Bewegung als freies Ausdrucksmittel etc. 

Projektion: Situationen, Themen, Gedanken und Gefühle nach aussen in eine greifbare Form bringen oder Metaphern als Brücke nutzen. Techniken dazu sind Figurenwelten, Installationen, Malen/Gestalten, Musik, Schreiben, Geschichten etc. 

 

Rolle: In Rollen schlüpfen, um sich in verschiedene Perspektiven und Kontexte hineinzuversetzen und Möglichkeiten auszuprobieren. Durch Rollenspiele, Improvisation, Ritual, über die Stimme und diverse Theatertechniken wie beispielsweise Playbacktheater. 

„Dramatherapie ist ein aktiver, erfahrungsorientierter Ansatz zur Förderung von Veränderung. Durch Geschichtenerzählen, projektives Spiel, gezielte Improvisation und Performance werden die Teilnehmenden eingeladen, gewünschte Verhaltensweisen einzuüben, Beziehungsfähigkeit zu erproben, ihre Lebensrollen zu erweitern und flexibel zwischen ihnen zu wechseln sowie die Veränderung zu verkörpern, die sie selbst sein und in der Welt sehen möchten.“ Nisha Sajnani, PhD, RDT-BCT, Direktorin des Dramatherapie-Programms in der New York University